
Unterricht
Musik als Begegnung
Musik ist gelebte Kommunikation – und Lernen gelingt dort am besten, wo Neugier, Freude und Resonanz im Zentrum stehen.
Bereits in meiner Kindheit war Musik ein selbstverständlicher Teil des Alltags – geprägt von gemeinschaftlichem Erleben, Staunen und spielerischem Entdecken. Diese frühe Erfahrung hat meinen pädagogischen Zugang nachhaltig geprägt.
Heute ist es mein Ziel, Räume zu schaffen, in denen sich musikalisches Lernen mit Offenheit, Vertrauen und Begeisterung entfalten darf – unabhängig davon, ob jemand zum ersten Mal ein Lauteninstrument berührt oder sich diesem in einem professionellen Studium widmet.
Pädagogik mit Weitblick
Ich verstehe mich nicht als bloße Wissensvermittlerin, sondern als aufmerksame Begleiterin auf einem individuellen Lernweg.
Mein Unterricht ist körperorientiert, methodisch durchdacht und individuell abgestimmt. Technische Grundlagen, klangliche Vorstellungskraft, kreative Interpretation sowie ein gesundes, reflektiertes Übeverhalten stehen dabei im Mittelpunkt.
Erkenntnisse aus der Musikphysiologie und aktuelle Lernforschung fließen bewusst ein – etwa aus meiner Lehrtätigkeit im Fach „Üben lernen & Hirnphysiologie“ an der Hochschule Basel. Dort konnte ich erleben, wie gezielte körper- und hirnbezogene Methoden zu nachhaltigem musikalischem Wachstum führen.
“Cornelia Demmer ist eine außergewöhnlich erfolgreiche Pädagogin mit beeindruckend großer künstlerischer, methodischer und pädagogisch-psychologischer Reflektionsfähigkeit.”
Ensemble als Erfahrungsraum
Gemeinsames Musizieren ist für mich zentral – musikalisch wie menschlich.
Als künstlerische Leiterin des Casulana Lute Consort weiß ich, wie stark das Erleben von Musik im Kollektiv wirkt: Es fördert nicht nur das musikalische Ausdrucksvermögen, sondern auch soziale Fähigkeiten wie Zuhören, Verantwortung und Vertrauen.
Ob im Unterricht, auf Kursen oder in öffentlichen Konzerten: Jede Stimme zählt – unabhängig vom individuellen Level. Musik wird zum Ort der Begegnung, der Motivation und der Zugehörigkeit.
Theorie und Praxis im Dialog
Meine pädagogische Arbeit ist tief verwoben mit künstlerischer und wissenschaftlicher Tätigkeit.
Langjährige Erfahrung in Konzertpraxis, Ensembleleitung und Forschung bildet das Fundament meines Unterrichts. Ein Beispiel dafür ist meine musikwissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Lautenwerken Karl Kohauts, die in eine editorische Veröffentlichung mündete. Für mich ergänzen sich Theorie und Praxis – sie bedingen und bereichern einander.
Was mich motiviert
Zu erleben, wie Menschen sich durch Musik öffnen, über sich hinauswachsen und in der Verbindung mit anderen neue Ausdrucksformen entdecken – das ist für mich das Herz meiner Arbeit.
Die Laute, oft als „altes“ Instrument verstanden, kann dabei ganz selbstverständlich eine neue, lebendige Rolle spielen – zwischen Geschichte und Gegenwart, Tradition und persönlicher Gegenwartserfahrung.
Unterrichtsformate
Ich unterrichte Menschen jeden Alters und auf allen Niveaus:
Einzelunterricht
Ensemblespiel
Workshops und Kurse
Studium
Projektbegleitung
Aktuelles Angebot ab September 2025
Wöchentlicher Lautenconsort-Kurs
Das Besondere: Originalkompositionen und Arrangements – eigens für Consortinstrumente von Sopran- bis Basslaute
Anmeldungen ab sofort möglich!
Wenn du Interesse an einer Zusammenarbeit hast, freue ich mich auf deine Nachricht.
